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Zweiter Tag nach der Erst-OP folgte eine Not-OP

Am 30.07.2009 um 10:00h stand ich erneut mit Glöckchen beim Tierarzt auf der Matte. Dieses mal, war die Wundhöhle mit viel Blut gefüllt und drückte sich durch eine starke Beule sichtlich nach Aussen (siehe Foto).





Die Tierärztin meinte, wenn es nicht besser wird, dann müssen wir Punktieren. Um 18:40h stand Glöckchen vom Fussboden auf und Blut spritze waagrecht mit einem dicken Strahl durchs Zimmer. Glöckchen stand da, als wäre nichts passiert ... total ruhig. Wer weiss vielleicht wollte sie auch mich dadurch beruhigen. Zuerst drückte ich ihre Vene ab und rief umgehend in meiner Tierarztpraxis an. Man sagte mir, man würde auf mich warten ich soll vorbei kommen. Ich verpasste ihr dann umgehend einen Druckverband, und sie war sehr ruhig und hob für mich ihr Beinchen sogar etwas an. Es war als wollte sie mir behilflich sein.

Um kurz vor 20:00h kam ich dann in der Praxis an und sie wurde sofort in Narkose gelegt, was sich als etwas schwierig erwies ... da sie neben Rollvenen auch eine feste Haut hat. Die Not-OP dauerte dann 3-4 Stunden. Es waren zahlreiche Gefässe offen, die stark bluteten und die vernäht wurden.

Nach der OP und einem dicken Verband, sagte mir die Ärztin, wenn es jetzt wieder durchbluten sollte; dann ist es besser wenn wir gleich in die Tierklinik fahren, da sie dort doch besser ausgerüstet sind. Um ca. 0:30h kamen wir dann zu Hause an.

Wir waren keine 10 Minuten in der Wohnung, da sickerte das Blut wieder durch den Verband. Also ab mit ihr in die Tierklinik Oberhaching bei München. Nach einem kurzen Anruf erwartete man unser Eintreffen. Sie wurde dort nochmals bandagiert und blieb dann von Donnerstag-Sonntag dort und war somit über den Berg.

Am 31.07.2009 bekamen wir dann den Befund von der Histologie => Mastzelltumor der Stufe 2-3 ... der die Eigenschaft hat Heparin (Wirkstoff zur Blutverdünnung) frei zu setzten. Dies war also der Grund warum sie nicht das Bluten aufhörte.